Stakse mit den neuen Schuhen durch Spittal. Die sind sehr fest und scheuern an der Verse.
Die Nacht war ein wenig unruhig: Wie gewohnt um 20:00 Uhr im Bett und eingeschlafen, werde ich gegen halb zehn wach, weil es im Zimmer heller ist als am Tag – Sekunden später folgt ein erster Donner. Das Gewitter ist heftig über eineinhalb Stunden lang. Dann hört man nur noch den prasselnden Regen. Und – die ÖBB hat wohl den Zugverkehr während des Unwetters gestoppt. Vielleicht, weil sie erst prüfen wollten, ob die Strecke nicht durch umgestürzte Bäume oder Muren unbefahrbar geworden ist oder es elektronische Probleme gab. Für letzteres spricht, dass die fünf Züge, die im Bahnhof standen, sich nacheinander mit lautem Pfeifen und einem recht melodischen Signalton beim Fahrdienstleiter abmelden, bevor sie auf die Strecke gehen. Der Güterzug, der danach kam, fuhr dann wieder friedlich und ruhig durch den Bahnhof.
Gefühlt war ich gerade erst wieder eingeschlafen, als mein Zimmer wieder blitzhell wurde, dann folgte der Donner – um halb fünf morgens.

Blick von Spittal hinauf zum Goldeck – der Gipfel liegt aber weiter hinten, nicht sichtbar
Überraschung für die Etappe Spittal – Weißensee
Bei der letzten Durchsicht der Planungen hatte der Goldeck-Lift von Spittal (500 m) auf die Goldeck (2.200 m) noch den Winterfahrplan im Internet – heute immerhin den Sommerfahrplan. Aber der beginnt erst am 20.06. und morgen ist der 11.06. Aus einer 7:30 h Tour mit moderaten 600 Höhenmeter ist eine über 31 km, 11:40 h lange Wanderung mit über 1.900 Höhenmetern geworden. Und meine Schuhe sind neu und nicht eingelaufen. Das Wetter für morgen ist wahlweise gut oder genauso schlecht mit Regen und Gewitter wie heute. Der höchste Punkt der Tour liegt 2.300 m hoch und der pessimistische Wetterbericht sagt ein Absinken der Schneefallgrenze auf 2.300 m voraus.
Aber heute Nacht hat sich die ÖBB bei mir in Erinnerung gerufen. Von Spittal nach Steinfeld – um den Berg herum – fährt stündlich ein Zug in 22 min. Und von dort sind es noch gut drei Stunden zu Fuß zum Weißensee. Ich habe eine Alternative!
Ansonsten bin ich mir Organisation beschäftigt: Booking.com hat dies Hotel nicht bezahlt, dafür habe ich jetzt doppelt gezahlt. Die Rentenversicherung hat geschrieben. La Sportiva – die kaputten Schuhe – hat ein großes Scam-Problem im Internet und deshalb ist der echte Kundendienst nicht erreichbar. Also muss ich die kaputten Schuhe wohl zuerst nach Hause schicken und nicht direkt um die Ecke ins Val di Fiemme in den Dolomiten. Hoffentlich transportiert die Post die feuchten und stinkenden Schuhe.
Es regnet noch immer in Strömen.
Ich brauche jetzt Soul Food und werde ins Café Moser gehen und mindestens eine Torte essen.
Spittal – Ruhetag
Stakse mit den neuen Schuhen durch Spittal. Die sind sehr fest und scheuern an der Verse.
Die Nacht war ein wenig unruhig: Wie gewohnt um 20:00 Uhr im Bett und eingeschlafen, werde ich gegen halb zehn wach, weil es im Zimmer heller ist als am Tag – Sekunden später folgt ein erster Donner. Das Gewitter ist heftig über eineinhalb Stunden lang. Dann hört man nur noch den prasselnden Regen. Und – die ÖBB hat wohl den Zugverkehr während des Unwetters gestoppt. Vielleicht, weil sie erst prüfen wollten, ob die Strecke nicht durch umgestürzte Bäume oder Muren unbefahrbar geworden ist oder es elektronische Probleme gab. Für letzteres spricht, dass die fünf Züge, die im Bahnhof standen, sich nacheinander mit lautem Pfeifen und einem recht melodischen Signalton beim Fahrdienstleiter abmelden, bevor sie auf die Strecke gehen. Der Güterzug, der danach kam, fuhr dann wieder friedlich und ruhig durch den Bahnhof.
Gefühlt war ich gerade erst wieder eingeschlafen, als mein Zimmer wieder blitzhell wurde, dann folgte der Donner – um halb fünf morgens.
Überraschung für die Etappe Spittal – Weißensee
Bei der letzten Durchsicht der Planungen hatte der Goldeck-Lift von Spittal (500 m) auf die Goldeck (2.200 m) noch den Winterfahrplan im Internet – heute immerhin den Sommerfahrplan. Aber der beginnt erst am 20.06. und morgen ist der 11.06. Aus einer 7:30 h Tour mit moderaten 600 Höhenmeter ist eine über 31 km, 11:40 h lange Wanderung mit über 1.900 Höhenmetern geworden. Und meine Schuhe sind neu und nicht eingelaufen. Das Wetter für morgen ist wahlweise gut oder genauso schlecht mit Regen und Gewitter wie heute. Der höchste Punkt der Tour liegt 2.300 m hoch und der pessimistische Wetterbericht sagt ein Absinken der Schneefallgrenze auf 2.300 m voraus.
Aber heute Nacht hat sich die ÖBB bei mir in Erinnerung gerufen. Von Spittal nach Steinfeld – um den Berg herum – fährt stündlich ein Zug in 22 min. Und von dort sind es noch gut drei Stunden zu Fuß zum Weißensee. Ich habe eine Alternative!
Ansonsten bin ich mir Organisation beschäftigt: Booking.com hat dies Hotel nicht bezahlt, dafür habe ich jetzt doppelt gezahlt. Die Rentenversicherung hat geschrieben. La Sportiva – die kaputten Schuhe – hat ein großes Scam-Problem im Internet und deshalb ist der echte Kundendienst nicht erreichbar. Also muss ich die kaputten Schuhe wohl zuerst nach Hause schicken und nicht direkt um die Ecke ins Val di Fiemme in den Dolomiten. Hoffentlich transportiert die Post die feuchten und stinkenden Schuhe.
Es regnet noch immer in Strömen.
Ich brauche jetzt Soul Food und werde ins Café Moser gehen und mindestens ein Stück Torte essen.


Mir fällt da spontan noch eine Person ein, die beim Öffnen des Schuh-Pakets „betroffen“ ist🤭