Organisationstag in Briancon

Alpenüberquerung Wien – Nizza, WN 7.Rest

Heute muss ich von meinen Schuhen verabschieden, die mich immerhin gut 1.000 km durch die Alpen getragen haben.

Dass die Sohle sich ablöst, am rechten Fuß stärker als am linken und das Profil am rechten Schuh vorne links weg ist und an beiden Schuhen hinten – insgesamt ist nicht mehr viel Profil übrig. Autofahren würde ich mit der Profiltiefe nicht mehr.

Jetzt wiederholt sich die Geschichte etwas: Briancon hat ein … … Intersport-Geschäft. Aber ohne Bergbauern als Beratung wie in Spittal. Der Intersport hier wird geschlossen, Räumungsverkauf und auf alles 20 %. Deshalb Beratung nur in homöopathischen Dosen. Ich vermutete, dass in Frankreich Schuhgröße 45 nicht häufig im Lager sein wird. Also habe ich mir erstmal alle Schuhe Größe 45 zusammengesucht und dann durchprobiert. Überraschung: Ich bin nach knapp einer halben Stunde bei dem Schuh gelandet, den ich hatte. Mein Fuß ist an den Schuh gewöhnt – ich kann den Schuh ja wieder nicht einlaufen. Er hat die Härte und Festigkeit im Aufbau, die ich bei meinem Gewicht brauche. Also jetzt Salewa in blau. Bis Nizza werde ich den wohl nicht auch noch kaputt kriegen. Aber es geht eben mehr als bisher bergab. Bergab tippeln kostet Profil.

Und ich habe dort auch die Gels bekommen; sowieso billiger als bei Decathlon in Deutschland und dann noch 20 % Rabatt.

Zahnpasta – die Hälfte der Tube ist in der Toilette gelandet; Tempotücher – zwei Drittel lasse ich hier liegen; Schokolade und ganz unnötig, Maoam Kracher, 250 g, viel zu schwer. Aber ob das bis morgen noch 250 g bleiben, ist mehr als zweifelhaft.

Jetzt fehlt mir noch Sonnenschutze und Käse. Sonnenschutz habe ich bisher nur in den Apotheken gesehen, zu Preisen ab 20 €. Mal schauen, vielleicht berät mich heute dort Mal jemand.

Die nächsten Übernachtungen sind geplant. Von drei Hütten habe ich noch keine Antwort und Nizza und Bahn oder Flug habe ich noch nicht gebucht. Ich würde ja gerne die beiden letzten Etappen zusammenlegen und in der Nacht los laufen – aber, ob ich dann fit genug bin für über 38 km und 2.100 hm runter?

Ein Kommentar

  1. Ich mache mir Sorgen. Nach all der Zeit kommt es doch auf einen Tag nicht mehr an. Komm mal in Ruhe in Nizza an und genieße dasselbe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert